Industriebrachen nutzen

Jutes Treffen war das heute, das nächste Mal geht's dann mit den Themen Industriekultur und Industriebrachen und alten Gebäuden weiter, und der Frage, wie Chemnitz diese Flächen sinnvoll nutzen kann.

Posted by KarlMarx2025 on Donnerstag, 27. Juli 2017

In diesem Zusammenhang möcht ich auf folgende Veranstaltung hinweisen:

Kreative Räume statt verlassener Orte am 26. August 2017, 14 Uhr im Rahmen der Ibug.

Das heilige „bid book“

Alle Bewerberstädte um den Titel Europäische Kulturhauptstadt müssen das sogenannte bid book ausfüllen.

Formal ist dieses Buch die Grundlage der gesamten Bewerbung, auf dessen Grundlage die Jury entscheidet, ob eine Stadt die Vorauswahl besteht (im Fall von Chemnitz Ende 2019) bzw. Kulturhauptstadt wird.

Die erste und wohl wichtigste Frage lautet:
Why does your city wish to take part in
the competition for the title of European
Capital of Culture?

Wir alle, inklusive der Stadt Chemnitz, stehen noch am Anfang dieses Prozesses, also mach mit!

Hier gibt es eine aufgearbeitete Version der Fragen in deutsch, hier das EU-Papier in Englisch.

Ein gelungenes Beispiel: Making Waves der Stadt Galway.

Zu unsrem Treffen am Donnerstag, den 27.7., 19 Uhr, Ort: Kultur.RAUM werden wir uns mit dem bid book beschäftigen.

[No2] Was bisher geschah

Liebe Kulturbotschafterinnen und Kulturbotschafter, liebe Interessierte,

  1. Freundeskreis Chemnitz2025 e.V.i.G.; Karl-Liebknecht-Str.19; 09111 Chemnitz.

  2. Der Verein Freundeskreis Chemnitz2025 e.V. i.G. hat einen Gründungsvorstand gewählt: Nancy Gibson, Egmont Elschner (Vorsitzender), Nino Micklich (stellv. Vorsitzender), Tobias Möller (Schatzmeister). Eine Mitgliederversammlung ist für den 18.7. vorgesehen.

  3. Am 18.7. trifft sich der auch der Programmrat und es gibt eine Einladung (an Alle) zur Eröffnung des KHE – Büros – Rosenhof. Am Tag darauf sollen die Kulturbotschafter zusammenkommen. (19.7. 17.00 Tietz).

  4. Zur Eröffnung wird es auch ein vorläufiges Signet Kulturhauptstadt Bewerbung geben (ein offizielles Logo wird erst ausgeschrieben, wenn der Inhalt der Bewerbung klar ist), das Signet soll auch Orientierung für eine optische Marke des Vereins werden.

  5. Der erste “Wohnzimmer-Auftritt” (ein “Wohnzimmer” wird zu Veranstaltungen mitgebracht und bewirbt und informiert zur KHE-Bewerbung) hat zum Familienfest Tietz erfolgreich stattgefunden. Es wurde auch zum Radsportevent wieder eingesetzt.

  6. Der Vereinsvorstand trifft sich am 3.7. mit den Mitgliedern des Büros Kulurhauptstadt-Bewerbung.

  7. Ich werde bald eine Liste der mir bekannten Projekte und Überlegungen vorlegen.

Wir machen Kulturhauptstadt!

Mittwoch, 12. Juli 19:00 – 21:00
Lokomov (Augustusburger Straße 102, 09126 Chemnitz)

Wir sind voller Tatendrang und Ideen! Wir glauben an Chemnitz! Wir wollen, dass die Stadt 2025 Europäische Kulturhauptstadt wird.

Es geht um Kunst und Kultur und die Frage, wie Chemnitz Zukunft gestaltet:

Alltag | Industriekultur | Mobilität | Kunst | Sport | Energie | Subkultur | Architektur und öffentlicher Raum | Wismut | Versteinerter Wald | Karl Marx | Nachhaltigkeit | Kleingärten | Essen | Chemnitzer Dächer | Stadthallenpark | verlassene Orte | usw.

Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten.

 

Halle bewirbt sich nicht als Kulturhauptstadt

Der MDR berichtet:

Halle wird sich nicht um den Titel „Kulturhauptstadt Europas 2025“ bewerben. Das hat der Stadtrat am Mittwoch beschlossen. Für Halle wäre es der zweite Bewerbungsversuch als Kulturhauptstadt gewesen. Doch nach Unstimmigkeiten im Vorfeld sieht der Stadtrat von einer erneuten Bewerbung ab.

 

 

[No1] Was bisher geschah

Nr.1 – 8.6.17

  1. Es wird Mittel für vorbereitende Projekte zur KHE-Bewerbung geben. Über die Projekte entscheidet nach Vorlage durch das KHE-Büros der Programmrat. Es ist an der Zeit Projekte anzumelden (müssen noch nicht ausformuliert und kalkuliert sein), so daß sie in die nähere Wahl gezogen werden können. Voraussetzung für Projekte ist, daß man sich mit seiner zigene Energie einbringen will. Schickt mir Projektvorschläge per mail

  2. Auch Ideen allgemeiner Art und spezieller Einfälle sind als Diskussionsgrundlage hilfreich. Und ich wäre dankbar, wenn Ihr auch die aufschreiben würdet. Hier sind auch Vorschläge “erlaubt”, die Andere ausführen sollen oder können.

  3. Es wird zeitnah Rückmeldungen und Vernetzungsvorschläge geben.

  4. Ihr seid herzlich eingeladen, im Verein Freundeskreis Chemnitz2025 e.V. i.G. mitzumachen, darüber werden etliche Projekte zumindest finanziell organisiert werden. Schreibt mir Eure Adresse, wenn ich Euch Unteragen zuschicken soll.

  5. Für Kurzentschlossene. Samstag soll ab 14.30 ein Fest im TIETZ stattfinden, ursprünglich sollte auch KHE Thema sein, das kann ich jetzt nicht erkennen, aber vielleicht kommt Ihr vorbei.

  6. Ich will in der kommende Woche mit dem KHE-Büro einen Termin für ein nächstes Treffen vorschlagen.

  7. In Kürze soll das KHE-Büro am Rosenhof eröffnet werden. Wir werden Alle eingeladen.

In Chemnitz? Da gibt’s doch nix

Freunde der Kulturhauptstadt treffen sich regelmäßig. Ab sofort präsentiere ich an dieser Stelle immer wieder Ideen und Gedanken aus unseren Treffen.

Chemnitz bewirbt sich als Europäische Kulturhauptstadt, nicht als Kunsthauptstadt. Diese Unterscheidung scheint uns wichtig, denn Kultur ist eben so viel mehr als Kunst.

Mit diesem erweiterten Begriff beschäftigen wir uns auf einmal mit Fragen der Stadtentwicklung, wir wollen sehen, wie die Menschen in Chemnitz leben. Was macht es aus, Chemnitzer*in zu sein? Wie hat Chemnitz sich in den letzten 20 Jahren gewandelt?

Welche Antworten können wir für andere Städte der Europäischen Union liefern, etwa in Hinblick auf Leerstand, strukturellen Wandel, den Umgang mit historischen Entwicklungen. Wie gehen wir mit unserem Titel „älteste Stadt Europas“ (im Sinne des Einwohneralters) zu sein, um?

Wie soll Mobilität im auto-affinen Chemnitz zukünftig funktionieren? Welche Rolle spielt in diesem Zusammenhang das Chemnitzer Modell, welches in seinem Einzugsgebiet 800.00 Menschen miteinander verbindet. Und selbstverständlich auch die Frage: Wie steht es um Subkultur, Kunst, junge und jung gebliebene Leute? Gilt  „Ich will nicht nach Berlin“ als Maxime junger Chemnitzer?

Die Kulturbotschafter sind da

Die Kulturbotschafter sind: Der Schüler Samuel Harnisch, Chris Münster, der die freie Szene vertritt, Ute Lierath, die Sprecherin des CFC Nicole Oeser sowie Stefan Tschök, Sprecher der CVAG.

Mopo-Artikel